Hoffen auf ein Weihnachtswunder

Weserstars Bremen als nächster Gegner

Nordhorn. Kurz vor den Weihnachtstagen, es ist der 22. Dezember im Jahr 2017. Die erste Mannschaft des Eishockey Club Nordhorn e.V. macht sich unter der Führung von Trainer Heiko Niere auf den Weg nach Bremen – denn dort warten die Weserstars, der aktuell Zweitplatzierte der Regionalliga. Das Team ist guter Dinge, nach den Spielen gegen den Hamburger SV und Salzgitter sind die ersten vier Punkte eingesackt; Probleme machen Heiko Niere aktuell nur krankheits- und berufsbedingte Absagen.

Starke Mannschaft, starker Gegner

Die Weserstars haben einen starken Kader und kämpfen aktuell mit den HSV um die Tabellenführung, zuletzt unterlag man den Elbstädtern deutlich mit 2:6. Insgesamt sieht es in dieser Saison jedoch ganz gut aus für die Jungs von der Weser: Aus insgesamt sieben Spielen wurden fünf Siege, eine Niederlage und eine Niederlage nach Verlängerung gemacht.

Beim letzten Aufeinandertreffen von Bremen und Nordhorn präsentierte sich das Team aus Nordhorn über zwei Drittel hinweg äußerst stark, bevor die Weserstars das Tempo anzogen und kurzerhand auf den späteren Endstand von 7:3 erhöhten. Neben den beiden Topscorern Igor (18 Punkte, 12 Tore / 6 Vorlagen) und Paul Schön (14 Punkte, 4 Tore / 10 Vorlagen) sind auch die beiden Ex-Nordhorner Sascha Schophuis und Tim Maier mit im Kader der Bremer.

Wiedererstarktes Team, neue Hoffnung

In den letzten Spielen hat die Mannschat von Heiko Niere eine überaus ordentliche Leistung an den Tag gelegt, dieses Niveau gilt es nun zu halten. Problematisch für das Auswärtsspiel in Bremen wird für Heiko jedoch die Personaldecke: So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen kommen nun krankheits- und berufsbedingte Absagen, für das Spiel an der Weser wird jedoch eine schlagkräftige Truppe bereitstehen. Bereits im Winter vor einigen Jahren war der Vorgängerverein GEC gerade einmal mit der Minimalstärke nach Hannover angereist und hat dem dortigen Favoriten von den EHC Hannover Indians mächtig Probleme bereitet – beim EC Nordhorn ist man unterdessen guter Dinge und hofft auf ein kleines Weihnachtswunder.