Holzke und Hanisz weiterhin an der Vechte

Torhüter-Duo steht zum ECN

Nordhorn. Einmal Nordhorn – immer Nordhorn. Zwei ungemein wichtige Personalien erleichtern dem EC Nordhorn die Kaderplanung: Maik Holzke und Marek Hanisz sichern auch in der kommenden Saison in der Regionalliga das Tor des ECN. Beide sind dem Verein und dem Sport bereits seit vielen Jahren verbunden und sind nahezu unersetzlich auf ihrer Position.

Vom GEC bis ECN – alles dabei

Maik Holzke hat alle Stationen des Eishockey in Nordhorn mitgemacht, damals zu Profizeiten des GEC bereits als Torhüter in der ersten Mannschaft. Eigentlich war nach dieser Saison ein Schlussstrich geplant gewesen, denn Familie und Job sind zunehmend schwierig mit dem zeitfressenden Hobby zu vereinbaren. Nach langen Gesprächen mit dem Vorstand des ECN und langer Beratung mit seiner Frau, fiel dann doch der positive Entschluss: Maik Holzke kehrt dem Eishockey in Nordhorn noch nicht den Rücken, sondern steht auch für ein weiteres Jahr weiter fest auf dem Eis.

Seit jeher in Nordhorn: Maik Holzke. Foto: Nicole Bardenhorst / EC Nordhorn
Seit jeher in Nordhorn: Maik Holzke. Foto: Nicole Bardenhorst / EC Nordhorn

Unterstützung der Familie

Dass die Fans des ECN sich weiterhin auf den Routinier freuen können, verdanken sie also zu einem guten Teil seiner Frau, so Maik: „Würde meine Frau und meine Familie mich bei dieser Entscheidung nicht so sehr unterstützen, dann wäre mein Einsatz nicht möglich.“

Und das ist gut so, denn Holzke wird im Regionalliga-Kader des ECN gebraucht: Mit seiner langjährigen Erfahrung in allen Spielklassen möchte er Ruhe auf und neben dem Eis ausstrahlen, seiner Rolle ist der Torhüter mit der Nummer 77 bestens bewusst. Gleichzeitig fordert er von seinen Mitspielern mehr Einsatz, denn nur so kann oben mitgespielt werden.

„Die Verlängerung von Maik hat für uns eine besondere Bedeutung – sein Rücktritt vom Rücktritt gibt uns für die kommende Saison eine ganze Menge an Planungssicherheit, denn der Kasten ist mit Maik gut behütet“, so Pressesprecher Sebastian Lindschulte zur Zusage von Maik Holzke.

Die Nummer 1 bleibt

Nicht nur Maik Holzke steht weiterhin treu zum EC Nordhorn, auch sein Torhüter Kollege Marek Hanisz trägt in der kommenden Spielzeit weiterhin das Trikot des ECN. Die ewige Nummer 1 bildet gemeinsam mit Holzke das Führungsduo auf dem Eis und gibt der Mannschaft vor dem eigenen Tor die nötige Sicherheit.

Ewige Nummer 1: Marek Hanisz. Foto: Nicole Bardenhorst / EC Nordhorn
Ewige Nummer 1: Marek Hanisz. Foto: Nicole Bardenhorst / EC Nordhorn

Nordhorn ist Heimat

„Nordhorn ist meine Heimat, meine Familie und mein ganzer Lebensmittelpunkt sind hier – ich habe kein Interesse daran, für einen anderen Verein zu spielen“, stellt Marek klar. „Ich habe viele Freunde in der Mannschaft und möchte dem ECN helfen, sich fest in der Regionalliga zu etablieren.“ Und auf die Leistung von Marek können die Nordhorner zählen: Bereits seit frühen Kindheitstagen steht der Hüne in Nordhorn auf dem Eis und entwickelte sich schnell zum Stürmerschreck – an ihm kam bald niemand mehr vorbei.

Vorbildfunktion seit jeher

Mit dem zweiten GEC gelang Marek der Aufstieg aus der Regionalliga in die drittklassige Oberliga, und hier zählte Hanisz klar zu den besten Torhütern der Liga. Seine Rolle ist seitdem unverändert beeindruckend: „Ich möchte ein Vorbild für meine Mitspieler sein, sowohl in Sachen Disziplin und Einstellung als auch bei Witz und Spaß in der Kabine – wir sind eine Mannschaft und ein Team.“ Gemeinsam mit seinem Kollegen Maik Holzke möchte Marek helfen, junge Torhüter an die erste Mannschaft heranzuführen und auch seine Mitspieler tatkräftig zu unterstützen und zu fördern.

Es wird spannend

Dass die neue Saison keine Kleinigkeit wird, das weiß Marek bereits – denn die Liga wird aufgestockt, alle Mannschaften rüsten nach. Zwar ist die endgültige Zusammensetzung durch den Wegfall von Timmendorf noch nicht geklärt, spannend wird es aber definitiv.

„Dass wir sowohl Maik als auch Marek weiter beim ECN halten können, das ist ein unglaublicher Erfolg für uns“, ist Sebastian Lindschulte, Pressesprecher des ECN überzeugt: „Gute Torhüter sind schwierig zu finden und wenn es dann noch zwei solche Urgesteine sind, die eng mit dem Verein vor Ort verbunden sind – besser kann es eigentlich gar nicht mehr gehen.“