Spielausfall in Nordhorn – zu hohes Sicherheitsrisiko

Spielfläche nicht bespielbar

Nordhorn. Eigentlich sollte am vergangenen Samstag endlich die ersehnte Aufholjagd des EC Nordhorn gestartet werden: Mit einem Heimspiel gegen die TAG Salzgitter Icefighters wollte die Mannschaft von Trainer Heiko Niere drei Punkte einfahren und so den Anschluss an die Tabelle sichern. Dem machte jedoch das Eis einen groben Strich durch die Rechnung. Für die 350 Zuschauer in der Halle gab es Wertmarken, die zum Eintritt beim nächsten Spiel berechtigen.

Gewebeplane unter dem Eis

„Aufgrund eines mangelnden Platzaufbaus konnte die (…) Begegnung nicht stattfinden“, so heißt es in der offiziellen Zusatzmeldung, welche die Schiedsrichter an den Verband gaben. Eine Stelle im Bully-Bereich, unmittelbar vor einem der Tore, war beschädigt – darunter lugte die Gewebeplane einer Werbefläche hervor. Das Schiedsrichtergespann erkannte beim Aufwärmen die Gefahrenstelle und pfiff die Partie richtigerweise nicht an, denn „die vollständige Sicherheit der Spieler“ konnte so nicht gewährleistet werden.

Absage nach Wartezeit

Nach gut 45 Minuten Wartezeit und einigen fruchtlosen Versuchen, die Stelle zu „flicken“, blieb den Schiedsrichtern keine andere Wahl, als das Spiel abzusagen. Die Verletzungsgefahr war schlicht zu hoch, gerade vor den Toren ist immer eine Menge Bewegung zu erwarten – ein falscher Tritt kann bereits fatale Folgen haben.

Auf der Suche nach Alternativen

Ob die Partie ECN – Salzgitter wiederholt wird oder die Punkte am grünen Tisch verteilt werden, das ist noch offen – die Frage muss nun von Ligenleiter Götz Neumann geklärt werden. Eine Wertung für Salzgitter hat direkte Auswirkungen auf drei Mannschaften, eine Neuansetzung rettet dem ECN die Möglichkeit, noch die Playoffs zu erreichen.